Wohnsitzwechsel im Alter

Ihr Ziel – der beste Preis für Ihre Immobilie

Sie wollen für Ihr Haus oder Ihre Wohnung den bestmöglichen Preis erzielen!

Dafür ist es nötig, dass Sie sich einen genauen Überblick über den Markt verschaffen, um die richtige Preisspanne festzulegen.

Den richtigen Angebotspreis festzulegen ist einer der wichtigsten Punkte in der Vorbereitung des Immobilienverkaufes. Liegt der Preis zu niedrig, verschenken Sie Geld. Liegt Ihre Vorstellung zu hoch, verprellen Sie Kaufinteressenten.

Immobilien sind sehr individuell. Das macht es schwer, ihren Wert zu bestimmen. Beim Verkauf von Bestandsimmobilien richtet sich der erzielbare Preis allein nach der Nachfrage am Markt. Und die kann aufgrund von Lage, Immobilientyp und der allgemeine Marktlage zum Zeitpunkt des Verkaufes sehr unterschiedlich sein.

Nur wenn Ihr Angebotspreis im richtigen Rahmen liegt, werden Sie ausreichend Nachfrage erzeugen können, um unter den Interessenten denjenigen zu finden, der genau Ihr Haus kaufen möchte, und deshalb den besten Preis bezahlt.

 

Der Verhandlungsspielraum

Immobilienpreise sind immer Verhandlungssache. Jeder Käufer wird für sich abwägen, welche Vor- und Nachteile eine Immobilie für ihn hat, welche Renovierungen oder Umbauten vorzunehmen sind und welche Kosten neben dem eigentlichen Kauf damit auf ihn zukommen. Auch spielen die persönlichen finanziellen Möglichkeiten des potentiellen Käufers bei seinen Überlegungen eine Rolle.

Viel wichtiger ist: Jeder Käufer will das „gute Gefühl“ haben, einen für ihn vorteilhaften Preis ausgehandelt zu haben. Lassen Sie dem Käufer dieses Gefühl und planen Sie von vornherein einen Verhandlungsspielraum ein.

Aber hier ist Vorsicht geboten, denn wenn Sie Ihr Angebot von Anfang an viel zu teuer machen, um nachher 20% oder gar mehr nachlassen zu können, lassen sich viele potentielle Käufer von den übertriebenen Forderungen abschrecken und werden Ihre Immobilie erst gar nicht besichtigen. Auch machen Sie sich unglaubwürdig, wenn der Preis völlig aus dem Rahmen fällt. Die Interessenten werden sich fragen, ob Sie Ihr Haus oder Ihre Wohnung ernsthaft verkaufen wollen.

Was muss bei einer Wertermittlung beachtet werden?

  • Die Art der Immobilie
  • Die Lage
  • Die Grundstücksgröße, der Zuschnitt
  • Die Wohnfläche
  • Der Anteil der Gemeinschaftsflächen
  • Der Ausstattungsstandard
  • Das Baujahr
  • Durchgeführte Renovierungen und Verbesserungen
  • Das Angebot am Markt
  • Mitverkauftes Inventar
  • Der Ertrag bei vermieteten Häusern

 

 

Ihre Informationsquellen

Verschaffen Sie sich einen Überblick über den Markt. Vergleichen Sie aktuelle und vergangene Angebote in Ihrer Wohngegend und berücksichtigen Sie dabei die o.g. Kritrien. Lesen Sie dazu den Immobilienteil der Zeitung, beachten Sie Aushänge und recherchieren Sie im Internet.

Sammeln Sie wichtige Daten. Bodenrichtwerte sowie Marktanpassungsfaktoren für Ihre Lage stellt der Gutachterausschuss zur Verfügung. Denken Sie bitte daran, diese wichtigen Faktoren mit zu berücksichtigen.

Fragen Sie Ihre Nachbarn. Aber Vorsicht: Nicht immer werden die Auskünfte, die Sie bekommen, ganz der Wahrheit entsprechen. Käufer neigen dazu, den Preis zu untertreiben, aus Angst zu viel bezahlt zu haben. Verkäufer geben dagegen gerne mal etwas mehr an, um nicht in den Verdacht zu geraten, ihre Immobilie verschleudert zu haben. Achten Sie also auf die Verlässlichkeit Ihrer Quelle.

Sollte ich ein Gutachten anfertigen lassen?

Wenn Sie nicht sicher sind, welchen Preis Sie für Ihre Immobilie ansetzen sollen, holen Sie sich fachlichen Rat!

Der Preis, mit dem Sie Ihr Angebot veröffentlichen, hat entscheidenden Einfluss auf den Erfolg Ihres Verkaufes. Zu niedrig bedeutet: schneller Verkauf aber verschenktes Geld. Zu hoch bedeutet: wenig Nachfrage, langer Verkaufszeitraum und am Ende ebenfalls weniger Geld. Das Angebot erscheint als „Ladenhüter“.

Professionelle Makler oder auch manche Gutachter erstellen gerne eine umfassende Marktanalyse für Sie. Damit haben Sie die dringend benötigten Informationen und erzielen den besten Preis. Lassen Sie sich ausführlich erläutern, auf welchen Daten die Analyse beruht.

Eine professionelle Bewertung ist die Grundlage des Verkaufserfolges. Sparen Sie hier nicht am falschen Ende. Fehler, die hier passieren, sind kaum rückgängig zu machen!

 

Um bei den Preisverhandlungen nicht sofort Zugeständnisse zu machen, bietet es sich an, Inventar als „Dreingabe“ anzubieten. Lassen Sie also zum Beispiel die Einbauküche bei Ihrer Grundkalkulation weg. Dann können Sie bei den Verhandlungen „noch was drauflegen“.

Niemand kann den Preis einer Immobilie auf den Euro genau bestimmen! Der Preis richtet sich nach Angebot und Nachfrage. Wenn Sie von jemandem hören, Ihre Immobilie sei genau die Summe X Wert, sollten Sie vorsichtig sein. Eine seriöse Bewertung kann Ihnen aber eine recht genaue Preisspanne nennen, die sich in vertretbarer Zeit realisieren lässt.

 

Ellen Kophal-Book

Ellen Kophal-Book, Diplom-Volkswirt und Immobilienmaklerin IHK. Seit Jahren erfolgreich in der Immobilienvermarktung tätig. Die Betreuung von älteren Immobilienbesitzern mit dem Wunsch, den Wohnsitz zu wechseln, lag ihr schon immer besonders am Herzen. Aufgrund ihrer Erfahrung mit diesem Kundenstamm hat sie das Konzept „Wohnsitzwechsel im Alter“ entwickelt. Geschäftsführerin und Inhaberin von Wohnsitzwechsel im Alter.

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